Heiminfo

zurück

Sie möchten sich unverbindlich über unser Alten- und Pflegeheim informieren. Der Umzug in ein Heim ist für Sie eine wichtige Entscheidung und deshalb sollten Sie sich vor einer festen Anmeldung und vor dem Vertragsabschluß genau über unser Haus, seine Umgebung, die Bedingungen und Leistungen sowie über Ihre Rechte und Pflichten informieren. Aus diesem Grund haben wir für Sie diese Information zusammengestellt, die Sie sich in Ruhe durchlesen können.

Wir laden Sie auch gerne zu einem Rundgang durch unser Haus ein und stehen Ihnen beratend zur Verfügung.

nach oben

Allgemeines zu unserem Haus:
Das Alten- und Pflegeheim Luisenheim, Schlossallee 2, 40229 Düsseldorf wurde in den Jahren 1980 / 1983 erbaut.
Der Rechtsträger des Hauses ist IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Düsseldorf e.V. Er erfüllt dadurch eine Aufgabe der Caritas.

nach oben

Lage:
Das Luisenheim liegt im Süden von Düsseldorf inmitten eines großzügig angelegten Gartengrundstückes in der Nähe des Eller Schlossparks. Hier schätzt man die Vorzüge, inmitten von Grünflächen zu wohnen und die Annehmlichkeiten nach 50 m Bahn und Busse zu erreichen, aber auch zu Fuß direkt im Stadtkern von Eller zu sein. Während des Spazierganges in unserem Park haben Sie Raum zum Beobachten, für Gespräche und zum Ausruhen auf den zahlreichen Bänken.

nach oben

Mitarbeiter:
Heimleitung und Mitarbeiter sind auf ihre Aufgaben durch Ausbildung und Erfahrung vorbereitet, so dass eine fachliche Führung des Hauses, eine qualifizierte Betreuung und Pflege, sowie eine geordnete Hauswirtschaft und Verwaltung gewährleistet sind.

Die Konzeption unseres Hauses will Wünsche und Bedürfnisse der BewohnerInnen wahrnehmen, Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit fördern und erhalten, jedoch Pflege, Unterstützung und Betreuung dort sicherstellen, wo sie notwendig wird. Unser Ziel ist es, die geistige, soziale und psychische Kompetenz jedes alten Menschen zu respektieren, zu erhalten und zu fördern.

nach oben

Wohnebenenbereiche:
Unser Heim besteht aus einem Gebäude mit vier Stockwerken, die Sie mit dem Fahrstuhl erreichen können. Es ist für 154 BewohnerInnen konzipiert worden. Wir bieten 114 Einzelzimmer und 20 Doppelzimmer.

Die Größe der 1-Zimmerwohnappartements beträgt ca. 26 qm und sie bestehen aus einem Wohn-/Schlafraum mit Balkon, einer Diele und Bad mit Dusche. Das Mitbringen von eigenen Möbeln ist erwünscht. In den Doppelzimmern (ca. 26 qm) des Pflegebereichs ist eine eingeschränkte Möblierung möglich, die Bäder sind separat. Die Einzelzimmer in diesem Bereich sind ca. 16 qm groß.

nach oben

Leistungen:
Als Bewohner unseres Heimes erhalten Sie folgende Leistungen:

  • Unterkunft
  • Verpflegung (4 Mahlzeiten), für Diabetiker Zwischenmahlzeiten
  • Betreuung, sowie ab Pflegegrad 1 die entsprechende Pflege
  • Ergotherapeutische Angebote
  • Veranstaltungen, Interessengruppen, Kulturangebote, Ausflüge
  • Freie Arztwahl
  • Verwaltungshilfen 'an Behördenverkehr
  • Seelsorge
  • Wäschedienst
  • Reinigungsdienst (gegen Kostenerstattung)
  • Fußpflege 1 x / Monat

nach oben

Leistungsentgelt:
In unserem Hause sind keine Darlehen, Vorauszahlungen oder andere Geldleistungen zum Zweck des Erwerbes von Eigentum oder der Unterbringung zu zahlen. Wir sind berechtigt, für unsere Leistungen dem Bewohner bzw. kostenpflichtigen Dritten kostendeckende Entgelte zu berechnen. Dieses Entgelt setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen: Pflege, Unterkunft und Verpflegung, Investitionskosten sowie Ausbildungsumlage. Sie ergeben den täglichen Pflegesatz zuzüglich des eventuellen Einzelzimmerzuschlags.

Der Pflegesatz beträgt zur Zeit (Stand: 01.01.2017): täglich Euro

a) Pflegegrad 1
87,15 €
b) Pflegegrad 2
98,10 €
c) Pflegegrad 3
114,28 €
d) Pflegegrad 4
131,14 €
e) Pflegegrad
5
138,70 €
f) Einzelzimmerzuschlag  
1,12 €

Seit dem 01.07.1996 lassen die Pflegekassen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung auf Antrag des Versicherten prüfen, ob die Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit für Heime erfüllt sind und welcher Grad der Pflegebedürftigkeit vorliegt.

Pflegegrade:
Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wird ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit verbunden ein neues Begutachtungsinstrument zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit eingeführt. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen einerseits und mit kognitiven und psychischen Einschränkungen (insbesondere Demenzkranke) andererseits wird dadurch wegfallen. Im Zentrum des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs steht der pflegebedürftige Mensch, seine Selbständigkeit und seine Fähigkeiten, unabhängig davon ob er wegen körperlichen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen auf die Unterstützung durch Andere angewiesen ist. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt. Statt drei Pflegestufen wird es künftig fünf Pflegegrade geben. Diese bilden den Unterstützungsbedarf eines Menschen besser als bislang ab. Für die Pflegebedürftigkeit ist der Grad der Selbständigkeit eines Menschen ausschlaggebend und damit verbunden die Frage: Was kann er oder sie noch alleine und wo benötigt er oder sie Unterstützung? Je nachdem in welchem Ausmaß die Selbständigkeit oder die Fähigkeiten eines Menschen beeinträchtigt sind ergibt sich einer der fünf Pflegegrade. Diese bilden die Bandbreite von Pflegebedürftigkeit ab: Von geringer Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad 1) bis hin zu schwersten Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5). Mit dem neuen Begutachtungsinstrument werden die Selbständigkeit und die Fähigkeiten eines Menschen in sechs Lebensbereichen (Module) erfasst. Die sechs Lebensbereiche sind: Mobilität (Modul 1), kognitive und kommunikative Fähigkeiten (Modul 2), Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (Modul 3), Selbstversorgung (Modul 4), Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen (Modul 5) und Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte (Modul 6). Mit dem neuen Begutachtungsinstrument wird nicht wie bei der bisher geltenden Methode die Zeit gemessen, die zur Pflege der jeweiligen Person durch Familienangehörige oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegeperson benötigt wird, sondern es wird nach einer pflegefachlich begründeten Systematik durch Punkte abgebildet, wie weit die Selbständigkeit und die Fähigkeiten einer Person eingeschränkt sind. Anhand der Ergebnisse dieser Beurteilung ergibt sich einer der fünf Pflegegrade. Dieser bestimmt die Leistungen der Pflegekassen. Bei einer Abwesenheit bis zu drei vollen Tagen wird der volle Pflegesatz erhoben; bei einer Abwesenheit von mehr als drei vollen Tagen bis zu 28 Tagen pro Kalenderjahr ist ab dem vierten Tag der Abwesenheit eine Platzgebühr in Höhe von 75 v.H. des Entgeltes für pflegebedingte Aufwendungen, Unterkunft und Verpflegung zu zahlen. Das Entgelt für die betriebsbedingten Investitionssaufwendungen sowie der Einzelzimmerzuschlag sind, bei vorübergehender Abwesenheit, in voller Höhe zu entrichten. Das Leistungsentgelt ist jeweils im Voraus am ersten eines Monats fällig. Soweit Entgelte von öffentlichen Kostenträgern übernommen werden, wird mit diesen abgerechnet.

nach oben

Wohn- und Teilhabegesetz sowie Bewohnerbeirat:
Seit 2008 gilt in Nordrhein-Westfalen das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG). Aktuell ist das WTG in der Fassung vom 06.01.2017. Zweck des Gesetzes ist es u.a., die Würde sowie die Interessen und Bedürfnisse der Bewohner/innen von Heimen vor Beeinträchtigungen zu schützen, die Selbständigkeit, die Selbstbestimmung und die Selbstverantwortung zu wahren und zu fördern (§ 1 WTG).
In diesem Gesetz wird auch geregelt, dass der Träger die Bewohner/innen über das Leistungsangebot informiert sowie ein Beschwerdeverfahren sicherstellt (§ 6 WTG).

Der wahrscheinlich für Sie wichtigste Teil des Wohn- und Teilhabegesetztes ist in § 22 WTG – die „Mitwirkung und Mitbestimmung der Nutzerinnen und Nutzer“ - festgelegt. Die Bewohner wirken durch einen Heimbeirat in Angelegenheiten des Heimbetriebs wie Unterkunft, Betreuung, Aufenthaltsbedingungen, Heimordnung, Verpflegung und Freizeitgestaltung mit.

Zu den Aufgaben des Bewohnerbeirates gehört es auch, neuen Bewohnern das Einleben im Heim und das Kennenlernen der anderen Bewohner zu erleichtern.

nach oben

Gemeinsame Aktivitäten:
Wir wollen uns mit Ihnen gemeinsam wohlfühlen und bieten Ihnen deshalb in angenehmer Atmosphäre Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume an.

Das Veranstaltungsprogramm des Luisenheimes ist sehr abwechslungsreich. Unsere Ergotherapeuten bieten Kegeln, Gedächtnistraining, Gymnastik an. Sie haben auch die Möglichkeit am Musikkreis und der Kreativwerkstatt teilzunehmen. Es gibt Konzerte, Diavorträge und Feste zu jeder Jahreszeit.

nach oben

Hausseelsorge:
Ein katholischer und ein evangelischer Seelsorger nimmt sich Zeit für Sie. Sie haben die Möglichkeit der Aussprache, des Gebets und zum Besuch der Gottesdienste und Andachten. Unsere Kapelle ist ständig geöffnet. Wir laden Sie ein, in diesen Raum der Stille und des Gebets einzutreten.

nach oben

Ein paar Worte zum Schluss:
Mit dieser Information möchte sich das Luisenheim in aller Kürze vorstellen. Vielleicht ist es uns gelungen, im wesentlichen darzustellen, was unser Haus zu bieten hat und was es für die Menschen erfüllen möchte, die sich uns anvertrauen. Alle Fragen konnten gewiss nicht beantwortet werden, aber was noch fehlt, kann das persönliche Gespräch ergänzen, zu dem Interessenten und deren Angehörige herzlich eingeladen sind.

Aber bitte vereinbaren Sie einen Termin, damit genügend Zeit für eine Besichtigung und ein ausführliches Gespräch zur Verfügung steht.

In diesem Sinne würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören oder Sie bei uns begrüßen zu können.

Die Heimleitung